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Geschichte

Der Thüringer Weg der Eltern-Kind-Zentren

Phase 1 – Modellprojekt

PIm Auftrag des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit wurden von 2010 bis 2014 zehn Thüringer Kitas modellhaft bei der Weiterentwicklung ihrer Einrichtungskonzeption und Erweiterung ihres Angebotes unterstützt und begleitet. Das Modellprojekt wurde geleitet von Frau Prof. Dr. Rißmann der Fachhochschule Erfurt.

Phase 2 – Verstetigung

Die schrittweise Weiterentwicklung von Kitas zu Thüringer Eltern-Kind-Zentren wurde als Ziel im Koalitionsvertrag der Parteien DIE LINKE, SPD und Bündnis 90 / GRÜNE in der 6. Wahlperiode des Thüringer Landtages verankert. Im zuständigen Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie wurde hierfür eine Landesstrategie zum Ausbau  von Eltern-Kind-Zentren als Kitas mit besonders ausgeprägter Familien- und Sozialraumorientierung erarbeitet. Diese zusätzlichen Aufgaben sollen durch die Kitas auf Grundlage des §16 SGB VIII (Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie) erbracht werden können. Grundlage war die Richtlinie zur „Gewährung von Zuwendungen für die Entwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Eltern-Kind-Zentren in Thüringen (ThEKiZ)“.

Im Oktober 2015 wurde die Servicestelle  „Thüringer Eltern-Kind-Zentren“ eingerichtet und bis Ende 2018 in Trägerschaft  der Landesstiftung FamilienSinn geführt. Die Servicestelle übernimmt die überörtliche Koordinierung, Vernetzung und Beratung im Sinne der Landesstrategie ThEKiZ sowie die fachlich inhaltliche Begleitung und Beratung.

Seit 2018 werden die ThEKiZ-Einrichtungen durch ein Sonderprogramm mit zusätzlichen 1,5 Millionen Euro jährlich unterstützt und weiter ausgebaut.

Phase 3 – Einbindung ins Landesprogram Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ)/ Familie eins99 ab 2019

Seit Januar 2019 erfolgt die Förderung der ThEKiZ im Rahmen des LSZ. Die ThEKiZ welche bereits 2017 und 2018 im Rahmen der Richtlinie ThEKiZ gefördert wurden, werden ab dem Haushaltsjahr 2019 dem Bestandschutz zur Richtlinie LSZ zugeordnet.

Die Servicestelle befindet sich seit Oktober 2018 in Trägerschaft des Felsenweg-Institutes der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie.

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