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Über Krieg sprechen? Praxishinweise und Handlungstipps für die Kindertagesbetreuung

Die erschreckenden Ereignisse, die Menschen in Kriegssituationen erleben, sind schwer zu verarbeiten. Von Krieg betroffene Menschen benötigen Unterstützung und vernünftige Anteilnahme. Insbesondere für Kinder und Familien kann es schwierig sein, mit dem Erlebten, ob fern oder nah, umzugehen. Die UN-Kinderrechtskonvention verschriftlicht das besondere Recht von Kindern auf Schutz im Krieg und auf der Flucht. Dabei obliegt es auch unseren sozialen Strukturen, wie etwa der Kindertagesbetreuung, die Erziehungsaufgaben der Eltern zu ergänzen und zu unterstützen und somit gerade jetzt besonders offene Ohren für die Bedürfnisse von Kinder zu haben. Kinder müssen sich sicher fühlen und in ihrem Interesse frei entfalten können.

In der Handreichung, sowie in den Ausgaben von „kompakt & praxisnah“ „Ausgabe Nr. 5: Zurückgelassene Familienmitglieder, Freunde und Angehörige – Eine Herausforderung für Kitas und Kindertagespflege am Beispiel Afghanistan“ oder „Ausgabe Nr.2: Flucht und Trauma in der Kindertagesbetreuung“ gehen unsere Kolleg*innen der hessischen „Koordinierungsstelle Kinder mit Fluchthintergrund“  näher auf die Themen Krieg, Trauma und Flucht mit dem Fokus auf geflüchtete Kinder und Familien ein. Hier finden Sie detaillierte Handlungstipps und Praxishinweise für den Umgang mit Kinder, Eltern und im Team. Die Materialien finden Sie auf der Homepage unter Broschüren und Materialien zum Download.